Will Woidke die Öffentlichkeit über Kohleausstieg täuschen?

Keine Tagebau-Genehmigungen bis 2040 in Brandenburg

Cottbus, 17.12.2018. Der Umweltverband GRÜNE LIGA widerspricht vehement der Aussage des brandenburgischen Ministerpräsidenten Woidke, dass derzeitige Braunkohle-Genehmigungen bis 2040 laufen würden und ein früherer Ausstieg Entschädigungen an die Betreiber erfordern würde. Tatsächlich will der Tagebaubetreiber LEAG die bisher genehmigten Tagebaue Jänschwalde bis 2023 und Welzow-Süd bis 2033 betreiben.

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Bedenkliche Verbindung zwischen Landesverwaltung und Bergbaukonzern

Brandenburgs Braunkohlenplanung stellt Mitarbeiterin der Rechtsabteilung des Kohlekonzerns ein

Cottbus, 22.11.2018. Der Umweltverband GRÜNE LIGA kritisiert, dass die Brandenburger Landesregierung als Referatsleiterin für Braunkohle- und Sanierungsplanung eine bisherige Mitarbeiterin des Kohlekonzerns eingestellt hat. Bei der Vorstellung der Referatsleiterin Gesa Dähnhardt zum Beginn der heutigen Sitzung des Brandenburgischen Braunkohlenausschusses wurde bekannt, dass sie von der Rechtsabteilung des mitteldeutschen Tagebaubetreibers MIBRAG in die Braunkohlenplanung des Landes Brandenburg gewechselt ist. Sowohl MIBRAG als auch der lausitzer Tagebaubetreiber LEAG gehören dem tschechischen EPH-Konzern.

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Wassermangel und drohende Wald-Enteignung - die Klimapilger im Raum Guben

181110 klimapilger deulowitzerseeMit historischen Fotos und Wegmarken am Strand des Deulowitzer Sees hat die evangelischen Kirchengemeinde Region Guben am 10. November 2018 auf den sich seit Jahren verschärfenden Wassermangel in den Seen bei Guben hingewiesen. Anlass war die Ankunft des ökumenischen Pilgerweges für Klimagerechtigkeit im Raum Guben.

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Klimagerechtigkeit heißt Kohleausstieg: Christliche Klimapilger feiern Andacht am Kraftwerk Jänschwalde

Gemeinsame Prozession & Demonstration mit Umweltgruppe Cottbus

181109 pilger vor kraftwerk DSC05760Sie fordern Klimagerechtigkeit und pilgern seit Anfang September von Bonn quer durch Deutschland bis Katowice zur nächsten Weltklimakonferenz. Heute kamen die Teilnehmer des 3. Ökumenischen Klimapilgerwegs auf ihrem Weg von Cottbus bis zum Kraftwerk Jänschwalde. Begleitet wurden sie von zahlreichen Lausitzer/innen, die ihre Forderungen unterstützen und sich insbesondere für den Erhalt des Dorfes Proschim aussprachen. Dazu sei die baldige Abschaltung der „ältesten, ineffizientesten und klimaschädlichsten Kohleblöcke der Lausitz“ notwendig, so René Schuster von der Cottbuser GRÜNE LIGA-Gruppe.

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