Tagebau Jänschwalde verursacht dramatischen Wasserverlust im Calpenzmoor

191003 calpenz moorsee reste

 

Wie der RBB am 16. Juni berichtete, ist das Wasser im Calpenzmoor bei Jänschwalde seit 2017 um 2,5 Meter gefallen. Über Jahre galt der unter europäischem Naturschutz stehende Calpenz offiziell als weniger vom Tagebau beeinflusst als der naheliegende Pastlingsee, wo es schon im Jahr 2015 zu einem Fischsterben aufgrund sinkender Wasserstände kam. Doch nun trocknet auch das Calpenzmoor in einem Maße aus, das nicht allein mit den Trockenjahren 2018 und 2019 erklärt werden kann. Eine Wassereinleitung plant die LEAG in ihrem Hauptbetriebsplan erst für das kommende Jahr. Gegen die Betriebsplanzulassung für die Jahre 2020 bis 2023 ist ein Widerspruch der Deutschen Umwelthilfe und der GRÜNEN LIGA anhängig. (Foto: Das Wasser schwindet - Reste des Moorsees im Herbst 2019)

Zum Rundbrief vom 19. Juni 2020

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