Wassereinleitung in tagebaubeeinflusste Seen löst nur geringe Teile des Problems

Cottbus, 17.05.2018. Zu den heute in Cottbus vorgestellten Maßnahmen zur Stützung der durch den Tagebau Jänschwalde geschädigten Seen bei Guben gibt René Schuster vom Umweltverband GRÜNE LIGA die folgende erste Bewertung ab:

“Es ist höchste Zeit, dass die Bergbehörde LBGR erste Konsequenzen aus der Schädigung der Seen zieht, das hätte bereits vor Jahren passieren müssen.
Während die Grundwasserabsenkung des Tagebaues noch in diesem Jahr durch Inbetriebnahme weiterer Pumpen noch weiter verschärft werden soll, soll die Einleitung in die Seen frühestens in einem Jahr beginnen und erst in drei Jahren der Zielwasserstand erreicht sein. Aus unserer Sicht ist jede weitere Verschlechterung unzulässig und ein Fortschreiten des Tagebaues nach Norden zu stoppen.

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Ehrliche Ausstiegsdiskussion statt Kohle-Lobby-Kommission

GRÜNE LIGA lehnt Tillich und Platzeck als Kommissionsvorsitzende ab

Berlin, 14.05.2018. Der Umweltverband GRÜNE LIGA lehnt Stanislaw Tillich (CDU) und Matthias Platzeck (SPD) als Ko-Vorsitzende der geplanten Kommission zu Strukturwandel und Kohleausstieg ab. Berichten zufolge will die Bundesregierung am 16. Mai die Zusammensetzung der Kommission beschließen.

„Die Arbeit der Kommission müssen von allen Beteiligten anerkannte Persönlichkeiten leiten, die vorher nicht einseitig Partei ergriffen haben. Wer Platzeck und Tillich zu Vorsitzenden machen will, der plant eine Kohle-Lobby-Kommission. Beide ehemaligen Ministerpräsidenten wissen nicht wie man Klimaziele erreicht, sondern nur wie man sie blockiert und verzögert.“ sagt René Schuster, Bundesvorsitzender der GRÜNEN LIGA, der Platzeck in den Gründungsjahren um 1990 noch angehört hatte.

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Brandenburg will abgesagte Braunkohletagebaue nicht endgültig ausschließen

Cottbus, 07.05.2018. Der Umweltverband GRÜNE LIGA kritisiert, dass die Brandenburger Landesregierung für kein einziges der 34 Braunkohlevorkommen die Gewinnung verbindlich im Landesentwicklungsplan ausschließen will. Heute endet die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung zum Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.

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Tagebaubetroffene fordern Mitsprache in Kohle-Kommission

Köln/Groitzsch/Lützen/Cottbus, 04.05.2018. Ein Bündnis aus Anwohnern aller drei deutschen Tagebaugebiete fordert Mitsprache in der Kommission ,,Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“, deren Einsetzung durch die Bundesregierung kurz bevor steht. In einem offenen Brief fordern die Tagebaubetroffenen Wirtschaftsminister Peter Altmaier auf sicherzustellen, dass sie mindestens zwei Sitze in der Kommission erhalten. Bürgerinitiativen, Ortsvorsteher, Seelsorger und Ärzte beklagen in dem Brief, dass Bundes- und Landesregierungen die Interessen von Tagebaubetroffenen bislang nicht berücksichtigt haben.

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