Strukturwandel: Landesregierung handelt ein halbes Jahr zu spät

Cottbus/Potsdam, 18.12.2018. Der Umweltverband GRÜNE LIGA kritisiert das heute beschlossene Sofortprogramm der brandenburgischen Landesregierung zum Strukturwandel als ein halbes Jahr verspätet.

„Der heutige Beschluss belegt, dass nicht die Kohlekommission nachsitzen musste, sondern die brandenburgische Landesregierung. Warum lagen die Vorschläge des Landes nicht vor der ersten Kommissionssitzung im Juni auf dem Tisch?“ fragt René Schuster von der GRÜNEN LIGA.

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Will Woidke die Öffentlichkeit über Kohleausstieg täuschen?

Keine Tagebau-Genehmigungen bis 2040 in Brandenburg

Cottbus, 17.12.2018. Der Umweltverband GRÜNE LIGA widerspricht vehement der Aussage des brandenburgischen Ministerpräsidenten Woidke, dass derzeitige Braunkohle-Genehmigungen bis 2040 laufen würden und ein früherer Ausstieg Entschädigungen an die Betreiber erfordern würde. Tatsächlich will der Tagebaubetreiber LEAG die bisher genehmigten Tagebaue Jänschwalde bis 2023 und Welzow-Süd bis 2033 betreiben.

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Bedenkliche Verbindung zwischen Landesverwaltung und Bergbaukonzern

Brandenburgs Braunkohlenplanung stellt Mitarbeiterin der Rechtsabteilung des Kohlekonzerns ein

Cottbus, 22.11.2018. Der Umweltverband GRÜNE LIGA kritisiert, dass die Brandenburger Landesregierung als Referatsleiterin für Braunkohle- und Sanierungsplanung eine bisherige Mitarbeiterin des Kohlekonzerns eingestellt hat. Bei der Vorstellung der Referatsleiterin Gesa Dähnhardt zum Beginn der heutigen Sitzung des Brandenburgischen Braunkohlenausschusses wurde bekannt, dass sie von der Rechtsabteilung des mitteldeutschen Tagebaubetreibers MIBRAG in die Braunkohlenplanung des Landes Brandenburg gewechselt ist. Sowohl MIBRAG als auch der lausitzer Tagebaubetreiber LEAG gehören dem tschechischen EPH-Konzern.

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Wassermangel und drohende Wald-Enteignung - die Klimapilger im Raum Guben

181110 klimapilger deulowitzerseeMit historischen Fotos und Wegmarken am Strand des Deulowitzer Sees hat die evangelischen Kirchengemeinde Region Guben am 10. November 2018 auf den sich seit Jahren verschärfenden Wassermangel in den Seen bei Guben hingewiesen. Anlass war die Ankunft des ökumenischen Pilgerweges für Klimagerechtigkeit im Raum Guben.

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