Verhinderter Tagebau Jänschwalde-Nord

(Brandenburg:) Der Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohte die Dörfer Grabko, Kerkwitz und Atterwasch mit der Umsiedlung und hätte die gesamte Region Guben belastet. Auch ohne Investor für das geplante Kraftwerk spekulierte die Landesregierung Brandenburg über Jahre weiter auf diesen Tagebau. Erst nach dem Verzicht des LEAG-Konzernes auf Jänschwalde-Nord am 30. März 2017 wurde das Planverfahren im Sommer 2017 eingestellt.

Übersichtskarte
(rot: geplanter neuer Tagebau, braun: genehmigter Tagebau Jänschwalde)

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Tagebau Jänschwalde (-mitte)

Der Tagebau Jänschwalde zerstörte in den 1980er Jahren mehrere Dörfer und um 2004 das Dorf Horno. Er ist Hauptlieferant für das gleichnamige Kraftwerk. Seine Grundwasserabsenkung bedroht verschiedene Feuchtgebiete in der Umgebung und führte zu zahlreichen Bergschäden in den angrenzenden Dörfern.

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Der geplante Tagebau Welzow-Süd – Teilfeld II

(Brandenburg:) 120.000 Einwender sprachen sich gegen den Braunkohletagebau Welzow-Süd II aus, der zum Beispiel das Dorf Proschim zerstören soll. Gegen den 2014 von der Landesregierung beschlossenen Braunkohlenplan hat ein Klagebündnis aus Umweltverbänden und betroffenen Bürgern im August 2015 Klage beim Oberverwaltungsgericht eingereicht. Der LEAG-Konzern als neuer Eigentümer des Tagebaues hält sich Welzow-Süd II derzeit als Option offen, über die er bis 2020 entscheiden will. Die von Umsiedlung oder Randlage bedrohten Menschen werden damit genauso zum Spekulationsobjekt wie die eigenen Beschäftigten. Stattdessen braucht die Region ein planbares Auslaufen des Tagebaues Welzow-Süd I.

Ausschnitt aus dem Braunkohlenplan

 

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Tagebau Welzow-Süd, Teilfeld I

Kohlevorrat und -verwendung

Zum 1. Januar 2011 lagen im genehmigten Abbaufeld noch 367 Millionen Tonnen Kohle. Das Kraftwerk Schwarze Pumpe könnte damit bei einem Jahresverbrauch von 12 Mio. t bis zum Jahr 2040 versorgt werden. Tatsächlich plant Vattenfall aber große Anteile der Kohle im älteren und ineffizienteren Kraftwerk Jänschwalde zu verbrennen, einem der fünf klimaschädlichsten Kraftwerke Europas. Dazu dient eine betriebseigene Kohleverbindungsbahn. In den vergangenen Jahren stieg der nach Jänschwalde transportierte Anteil sogar an.

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Verhinderter Tagebau Spremberg-Ost

(Brandenburg:) Direkt östlich der Stadt Spremberg wurde 2007 von Vattenfall und Brandenburgischer Landesregierung der Tagebau Spremberg-Ost als "Zukunftsfeld" angekündigt, das in den 2030er Jahren die Kohleförderung aufnehmen soll. Erst im März 2017 nahm das Unternehmen LEAG diese Absicht offiziell auf. Verbindlich ausgeschlossen ist dieser Tagebau bis heute nicht.

 

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Verhinderter Tagebau Bagenz-Ost

(Brandenburg:) Östlich der Talsperre Spremberg wurde 2007 von Vattenfall und Brandenburgischer Landesregierung der Tagebau Bagenz-Ost als "Zukunftsfeld" angekündigt, das in den 2030er Jahren die Kohleförderung aufnehmen soll. Erst im März 2017 nahm das Unternehmen LEAG diese Absicht offiziell auf. Verbindlich ausgeschlossen ist dieser Tagebau bis heute nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Übersichtskarte

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Der geplante Tagebau Nochten - Sonderfeld

(Sachsen:) Etwa 1.700 Menschen aus den deutsch-sorbischen Dörfern Rohne, Mulkwitz, Mühlrose und Schleife sollten umgesiedelt werden, um weitere 300 Millionen Tonnen CO2 im Kraftwerk Boxberg auszustoßen. Dies sieht der 2014 vom Freistaat Sachsen genehmigte Braunkohlenplan vor. Am 30.März 2017 verkleinerte der LEAG-Konzern das Vorhaben auf das sogenannte Sonderfeld und die Umsiedlung von Mühlrose mit etwa 200 Einwohnern. Das Planverfahren beginnt nun erneut as "zweite Fortschreibung des Braunkohlenplans".

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geplanter Tagebau Gubin/Brody

Verfahren zum Tagebau Gubin ausgesetzt!

Cottbus/Gorzów, 12.8.2016 Der Umweltverband GRÜNE LIGA begrüßt die Aussetzung des Genehmigungsverfahrens zum Tagebau Gubin an der deutschen Grenze durch die polnischen Behörden.

Der einhellige Widerstand tgb gubin uebersichtskarteder Bürger und Kommunen auf polnischer und deutscher Seite der Neiße gegen den Tagebauplan hat sich gelohnt. Offensichtlich verfolgt der Investor PGE den Plan eines Tagebaues Gubin derzeit nicht weiter. Wir gratulieren der polnischen Bürgerinitiative zu diesem Erfolg, werden aber gemeinsam wachsam bleiben, bis die Pläne endgültig beerdigt sind.

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