Vortrag in Cottbus am 4. März: Soziales Nachhaltigkeitsbarometer: Wie gerecht ist die Energiewende?

(Kohlerundbrief vom 26. Februar 2020:) Im „sozialen Nachhaltigkeitsbarometer“ untersucht das Potsdamer Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) jährlich die Einstellungen und das Gerechtigkeitsempfindungen der Menschen zur Energiewende. Dabei zeigt sich, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung hinter der Energiewende steht. Wachsende Kritik gibt es allerdings bei der Umsetzung der Energiewende verbinden viele Bürgerinnen und Bürger ein zu wenig abgestimmtes und geordnetes Vorgehen der politisch Verantwortlichen. Daniela Setton, Autorin der Studie und Senior wissenschaftliche Mitarbeiterin am IASS, auf Einladung der Lausitzer Landtagsabgeordneten Isabell Hiekel (Bündnis/Grüne), ihre aktuellen Ergebnisse aus einer umfangreichen Untersuchung vorstellen. Im Anschluss wird über Lösungsansätze für eine sozialverträgliche und gerechte Energiewende diskutiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.


Mittwoch, 4. März 2020, 18.00 – 20.00 Uhr, Grüner Laden, Straße der Jugend 98; 03046 Cottbus

Waldumbau auf gepachtetem Waldgrundstück im Tagebauvorfeld - GRÜNE LIGA pflanzte erste Bäume

200402 baumpflanzung verbissschutz anbringenRohne, 2. April 2020. Auf ihrem im Vorfeld des Tagebaues Nochten gepachteten Waldgrundstück pflanzte die GRÜNE LIGA erste Bäume.

„Mit standorttypische heimischen Laubbaumarten wie Linde, Eiche und Eberesche leiten wir den Umbau des bisherigen Kiefernbestandes zu einem artenreichen Wald ein. Wir glauben an die Zukunft dieses Waldes, der auch die benachbarten Dörfer vor Belastungen aus dem Tagebau schützen kann. Im nächsten Jahr planen wir hier weitere Pflanzungen.“ sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA.

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Waldspaziergang am Tagebau Nochten - wegen Corona-Pandemie verschoben

Nachtrag 15. März: Aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Veranstaltung bis auf weiteres verschoben. Neue Termine oder Aktionen werden rechtzeitig bekanntgegeben

Naturführer Michael Zobel zu Gast in der Lausitz

Cottbus, 08.03.2020. Die Bündnisse Alle Dörfer bleiben, Strukturwandel jetzt und die Umweltgruppe Cottbus laden für Sonntag, den 19. April, zum Waldspaziergang am Tagebau Nochten ein. Mit einer symbolischen Rote Linie wird dabei eingefordert, dass der Tagebau ausreichend Abstand zu den benachbarten Dörfern einhalten muss. Auf dem von der Umweltgruppe Cottbus gepachteten Waldgrundstück sprechen Betroffene verschiedener Kohlereviere zu den Teilnehmern. Auch Michael Zobel, Initiator der Waldspaziergänge im Hambacher Wald, wird erstmals in der Lausitz zu Gast sein und von seinen Erfahrungen berichten. Anschließend sind die Gäste an der Mehrzweckhalle in Rohne eingeladen zu Kaffee, Gesprächen und Musik.

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Vogelstimmenwanderung in Schleife am Sonntag, 15. März

(Kohlerundbrief 09.03.2020:) Die Umweltgruppe Cottbus lädt für Sonntag, den 15. März zu einer Vogelstimmenwanderung im Raum Schleife ein. Gemeinsam mit Wildnispädagogin Jessica Zaydan können die Teilnehmer*innen erkunden, die Tier- und Pflanzenwelt im Frühling erkunden. Die Wanderung führt teilweise durch das geplante Abbaugebiet des Tagebaues Nochten und endet an dem von der Umweltgruppe langfristig gepachteten Waldstück. Dort laden wir zum Abschluss zu einem Frühstück ein. Die Wanderung ist auch für Kinder geeignet und beginnt um 7:30 Uhr am Bahnhof Schleife.

Rückblick auf das Aktionswochenende: Der 30. November in der Lausitz

(Kohlerundbrief vom 10. Dezember 2019:) Am 30. November drangen Klimaaktivisten für mehrere Stunden in die Tagebaue Jänschwalde und Welzow-Süd ein und besetzten an mehreren Stellen die Gleise der Kohlebahn der LEAG. „Ende Gelände“ spricht von insgesamt 4000 Aktivist*innen, wobei die Besetzung des Tagebaues Vereinigtes Schleenhain bei Leipzig mitgerechnet sein dürfte. Da wir für den 30. November zu keiner Aktion aufgerufen haben, konnten wir die Geschehnisse neutral beobachten und hier wesentliches zusammenfassen:

Die Aktionen verliefen nach übereinstimmenden Berichten von Journalisten, Polizei und parlamentarischen Beobachtern friedlich. So schrieb etwa die Süddeutsche Zeitung: „Am Ende waren die Kontrahenten so friedlich miteinander, dass es einen fast stutzig machte. (…) Am Ende dieses Tages vermeldet die Polizei, die Aktivisten hätten sogar ihren ganzen Müll aufgeräumt.“ („Frieden im Revier“, SZ)

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Lausitzer Kohlerundbrief